24.06.2015

SPD Piding für zügige Entlastung der Autobahnanwohner

Bild: SPD Piding Gemeinderäte
Stellungnahme des Gemeinderats von Sozialdemokraten begrüßt
Der Dauerbrenner Autobahnausbau war vor kurzem Thema bei einem Treffen des SPD-Ortsvereins Piding. Die Pidinger Sozialdemokraten begrüßten die gemeinsame Stellungnahme des Gemeinderats und forderten nun schnelle Maßnahmen in der Gemeinde zur Entlastung der Anwohner der Autobahn A 8.

Gemeinderat Helmut Grünäugl stellte zunächst den vom Gemeinderat bei nur einer Gegenstimme gefassten Beschluss zum Autobahnausbau vor. „Zum ersten Mal haben wir unabhängig von der Trassendiskussion Forderungen aufgestellt, die zugunsten der gesamten Gemeinde beim Ausbau berücksichtigt werden müssen“, stellte er dar. Dazu gehören unter anderem eine bessere Berücksichtigung des Hochwasserschutzes, die Einbindung des untergeordneten Straßennetzes und vor allem umfassendere Maßnahmen zum Schutz vor Lärm und Abgasen.

Sein Gemeinderatskollege Markus Schlindwein erinnerte daran, dass noch lange Zeit vergehen kann, bevor die endgültige Planung feststeht und auch die finanziellen Mittel vom Bund bereitgestellt werden. Umso wichtiger sei es, jetzt schnell Maßnahmen zur Entlastung der Autobahnanwohner zu treffen und dabei den Druck auf die zuständigen Stellen zu erhöhen.

„Ich bin sehr enttäuscht über die negativen Antworten, die der Gemeinderat zur Forderung nach einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf der A 8 bekommen hat“, machte Markus Schlindwein deutlich. Ganz aktuell habe man bei dem aufgrund des G 7-Gipfels in Elmau angeordneten Tempolimits gesehen, wie einfach und schnell solche Entscheidungen getroffen werden können, wenn die Weichen von der Politik gestellt werden: „Dank Elmau haben wir es deutlich gesehen: ein Tempolimit ist schnell umzusetzen, kostengünstig und bringt eine echte Entlastung“. Um diese Anliegen weiter zu verfolgen, hat der SPD-Ortsverein für Anfang Juli die heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Bärbel Kofler zu einem Ortstermin eingeladen.

Zum Schluss des Treffens sprachen die Pidinger SPD´ler über die zukünftige Arbeit in der Kommunalpolitik. Seit der Wahl 2014 bilden die beiden SPD-Gemeinderäte wieder eine eigene Fraktion. „Wir sind kein geschlossener Club, sondern arbeiten mit den anderen Fraktionen konstruktiv zusammen und sind für Vorschläge und Ideen jederzeit offen“, beschrieb der Fraktionsvorsitzende Helmut Grünäugl ihre Arbeit. Um sowohl die Transparenz als auch die Beteiligung des Ortsvereins und der Öffentlichkeit an der Gemeinderatsarbeit zu stärken, sollen die Fraktionssitzungen zukünftig öffentlich stattfinden, war er sich mit seinem Kollegen Markus Schlindwein einig. Die erste öffentliche Sitzung wird im August stattfinden.


Foto: Berichteten über aktuelle Themen aus dem Gemeinderat (von links nach rechts):
Markus Schlindwein, Helmut Grünäugl




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