14.09.2016

Barrierefreiheit, Bahnhof, Feuerwehrhaus

Bild: 2016 MV Kommunal
SPD Piding will bei wichtigen Projekten in der Gemeinde anschieben
Unmittelbar nach der Sommerpause hat der SPD-Ortsverein Piding zu einem Mitgliedertreffen eingeladen, bei dem kommunalpolitische Themen im Mittelpunkt standen. Die Pidinger Sozialdemokraten wollen bei wichtigen Projekten für die Gemeinde anschieben und bei der Umgestaltung des Bahnhofs, der Barrierefreiheit im Ort und bei den Entscheidungen für Feuerwehrhaus und Rathaus schneller vorankommen.

Der SPD-Ortsvorsitzende Dieter Schaefer begrüßte die Ortsvereinsmitglieder in der Begegnungsstätte der Arbeiterwohlfahrt im Haus der Vereine und betonte dabei die Bedeutung einer guten Infrastruktur für die Lebensqualität einer Gemeinde.
Helmut Grünäugl kam zunächst auf die neue Gestaltung des Bahnhofs Piding zu sprechen. Bereits im Juli 2015 sei die Gemeindeverwaltung beauftragt worden, entsprechende Planungen vorzulegen. „In einer der Sondersitzungen im Juni dieses Jahres fand mein Vorstoß, im Rahmen des Umbaus durch die Deutsche Bahn zu planen, um Kosten und Zeit zu sparen, leider keinen Anklang“, berichtete der Sprecher der SPD-Gemeinderatsfraktion. Nun komme es darauf an, unmittelbar nach dem vorgesehenen Ende der Bauarbeiten im November Planung und Ausschreibung in Angriff zu nehmen. Dieter Schaefer erinnerte in diesem Zusammenhang an den Besuch des Ortsvereins am Piding Bahnhof im April mit der heimischen SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Bärbel Kofler und erneuerte die Forderung nach einem komplett barrierefreien, gut beleuchteten und mit modernen Fahrradständern und Parkplätzen ausgestatteten Bahnhof in Piding.

Gemeinderat Markus Schlindwein sprach die große Aufgabe an, auch die Bushaltestellen im Ort attraktiv und barrierefrei zu gestalten. „Wir haben uns im Gemeinderat dazu entschieden, die Baumaßnahmen schrittweise und im Rahmen anstehender Projekte in Angriff zu nehmen. Als SPD-Gemeinderäte werden wir aber auf alle Fälle am Ball bleiben“. Kreisrat Roman Niederberger erinnerte an das vom Landkreis in Auftrag gegebene Gutachten, in dessen Hauptprioritätenliste die Haltestelle Rupertistraße enthalten ist, deren Umbau damit auch vom Landkreis gefördert wird. Inklusion, also die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung in allen Bereichen des öffentlichen Lebens, bedeute aber noch wesentlich mehr als nur Barrierefreiheit. Deswegen wollen SPD-Kreisverband und -Ortsverein zu diesem Thema demnächst eine Informationsveranstaltung in Piding organisieren, kündigte Roman Niederberger an.

Als wichtige Grundsatzentscheidung begrüßten die Mitglieder des Ortsvereins den Beschluss des Gemeinderats, das neue Feuerwehrhaus mit Vorrang gegenüber anderen Projekte umzusetzen. Nachdem die grundsätzliche Weichenstellung getroffen wurde, komme es auch hier nun auf eine zügige Umsetzung an, stellten die Gemeinderatskollegen Helmut Grünäugl und Markus Schlindwein fest. Nachdem der Gemeinderat im Juni zwei Sondersitzungen benötigt habe, um bei wichtigen Entscheidungen voranzukommen, solle nun allgemein die Geschwindigkeit bei der Umsetzung von Beschlüssen und die Information darüber verbessert werden, waren sich die Kommunalpolitiker mit den Ortsvereinsmitgliedern einig.

Foto: Im Gespräch über die aktuelle Kommunalpolitik (von links nach rechts):
Helmut Grünäugl (Gemeinderat Piding), Markus Schlindwein (Gemeinderat Piding), Dieter Schaefer (Vorsitzender SPD Piding) und Roman Niederberger (SPD-Kreisvorsitzender, Kreisrat)



Helmut Grünäugl Markus Schlindwein Dieter Schaefer Roman Niederberger 

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