12.12.2017

SPD Piding zu aktueller Bundespolitik und Rathaus-Standort

Bild: Aßler Schaefer
Neues Mitglied im Ortsverein begrüßt
Die aktuelle Situation in der Bundespolitik, aber auch die Frage nach dem zukünftigen Standort des Rathauses beschäftigte vor kurzem den SPD-Ortsverein Piding bei einem Treffen in der Begegnungsstätte der Arbeiterwohlfahrt im Haus der Vereine.

Eine angenehme Pflicht hatte zunächst der SPD-Ortsvorsitzende Dieter Schaefer zu erfüllen, nachdem er die Mitglieder und Gäste zur Versammlung begrüßt hatte. Er konnte als neues Mitglied im Ortsverein Horst Aßler willkommen heißen, der nach der Bundestagswahl in die SPD eingetreten ist, und ihm neben seinem Parteibuch auch ein kleines Präsent überreichen.

Um die Situation nach der Wahl ging es danach in einer offenen und konstruktiven Aussprache. Keine der sich bietenden Optionen sei für die SPD zufriedenstellend, waren sich die Diskussionsteilnehmer einig. Wichtig sei vor allem, jetzt klare Inhalte auf der Basis des Wahlprogramms zu vertreten und egal in welcher Konstellation Verbesserungen besonders für die Menschen auf den Weg zu bringen. Eine deutliche steuerliche Entlastung für Normal- und Geringverdiener, vollständig beitragsfreie Angebote bei Bildung und Betreuung und echte Fortschritte bei Rente und Krankenversicherung wurden als zentrale Punkte benannt. „Dafür brauchen wir geeignete Partner, aber vor allem den Mut, zu unseren Überzeugungen zu stehen“, meinte Kreisrat Roman Niederberger.

Einhellig begrüßt wurde vom Ortsverein die Entscheidung für ein Grundstück, auf dem das neue Feuerwehrhaus errichtet werden soll. „Nicht erst seit unserem Besuch bei der Feuerwehr Anfang 2017 setzen wir uns aktiv für eine gute und schnelle Lösung für unsere Freiwillige Feuerwehr ein“, erinnerte Dieter Schaefer. Ein Stimmungsbild aus dem Ortsverein wollten anschließend die beiden Gemeinderäte Helmut Grünäugl und Markus Schlindwein für die aktuelle Diskussion über den zukünftigen Standort des Rathauses gewinnen. Von den vier Vorschlägen, die derzeit im Gespräch sind, kam für die Pidinger Sozialdemokraten das bisherige Freizeitzentrum nicht in Betracht. „Wir tun gut daran, solche Grün- und Erholungsflächen in der Mitte der Gemeinde zu erhalten“, war die einhellige Meinung.

Ein Standort in Bahnhofsnähe sei ebenfalls kritisch zu betrachten. Helmut Grünäugl erinnerte an den SPD-Vorschlag, dort eine Drehscheibe für den öffentlichen Verkehr mit ausreichenden Parkplätzen und genügend Raum für den Übergang zwischen Auto, Fahrrad, Bus und Bahn zu schaffen. Eher anfreunden konnte man sich mit dem bisherigen Standort gemeinsam mit dem jetzigen Standort des Feuerwehrhauses oder auch einer gemeinsamen Lösung für Rathaus und Haus der Vereine in der Wisbacherstraße. Bei beiden Vorschlägen komme es auf ein durchdachtes Konzept an, war man sich einig.

Nach der gemeinsamen Feier zum Jahresabschluss wollen sich die Pidinger SPDler dann besonders den Themen Bildung und Betreuung zuwenden und auch bei den öffentlichen Verkehrsmitteln am Ball bleiben.

Foto: Neumitglied Horst Aßler (links) wird vom Ortsvereinsvorsitzenden Dieter Schaefer in der SPD Piding begrüßt




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