29.01.2018

Große Herausforderungen für Piding und die überregionale Politik

Bild: Jahreswechsel 2018
SPD-Ortsverein diskutierte bei Mitgliedertreffen Weichenstellungen in 2018
Ein gemütliches Beisammensein im „Palmcafe“ in Piding nahmen die Mitglieder des SPD-Ortsvereins zum Anlass, um sich über aktuelle Gemeindethemen, aber auch über die große Politik auszutauschen. Nachdem bereits 2017 wichtige Weichenstellungen für den Ort erfolgt sind, müsse man nun die weiteren „heißen Eisen“ wie die Standortentscheidung für das Rathaus zügig und entschlossen anpacken.

Der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Dieter Schaefer bedankte sich in seiner Begrüßung für das Engagement der Mitglieder im vergangenen Jahr und hob besonders die gelungene Aktion „Unterwegs und Mittendrin“ mit Dr. Bärbel Kofler im Bundestagswahlkampf hervor. Auch 2018 werde sich der Ortsverein aktiv in den Wahlkampf einbringen und besonders die Landtagskandidatin nach Kräften unterstützen: „Susanne Aigner hat ihre Kindheit und Jugend in Piding verbracht und geht damit als ´heimisches Gewächs´ durch, auch wenn sie jetzt Stadträtin in Laufen ist“, meinte Dieter Schaefer schmunzelnd.

In der gemütlichen Runde kam das Gespräch schnell auch auf die Frage der Großen Koalition. Wie auch auf Bundesebene gingen die Meinungen deutlich auseinander; insgesamt sahen Befürworter und Gegner die hitzige Debatte in der Sozialdemokratie als gelebte innerparteiliche Demokratie und nicht als Zerstrittenheit. „Wir alle können als SPD-Mitglieder nicht nur mitreden, sondern auch mitentscheiden – und das ist gut so“, stellte Kreisrat Roman Niederberger fest.

Helmut Grünäugl brachte als Sprecher der Gemeinderatsfraktion die Sprache auf wichtige Entscheidungen im vergangenen Jahr. „Markus Schlindwein und ich haben uns immer wieder für Themen wie Barrierefreiheit, öffentliche Verkehrsmittel und gute Infrastruktur stark gemacht“, erinnerte er. Als positiv hob er den Beschluss in der Oktober-Sitzung für die Sanierung des Pausenhofs an der Grund- und Mittelschule hervor: Dies sei zwar eine Entscheidung mit erheblichen Kosten, aber die deutliche Aufwertung des gesamten Schulgeländes sei ihm diesen Aufwand auf alle Fälle wert. Die schwierige Parkplatzsituation im Umfeld sei tatsächlich problematisch, bedürfe aber einer übergreifenden Lösung. „Ich bin froh, dass wir diese Entscheidung nicht auf die lange Bank geschoben, sondern die Weichen klar für die bestmögliche Gestaltung zugunsten der Schülerinnen und Schüler getroffen haben“, erklärte der Gemeinderat.

Nach der Grundsatzentscheidung über den Standort des neuen Feuerwehrhauses komme es in 2018 nun darauf an, auch bei der Frage des Rathauses und der Zukunft des Hauses der Vereine zu guten Lösungen zu kommen, waren sich die Pidinger Sozialdemokraten einig. Nachdem der Ortsverein die Diskussion bereits im November die Diskussion über den optimalen Weg begonnen habe, sei man jetzt startklar für die kommenden Entscheidungen, so Dieter Schaefer.

Foto: SPD Piding in gemütlicher Runde: 2. von rechts: Helmut Grünäugl (Sprecher Gemeinderatsfraktion), 4. von rechts Dieter Schaefer (Ortsvorsitzender)




Helmut Grünäugl Dieter Schaefer 

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