20.08.2007

SPD auf Spielplatztour: Zusätzlicher Bolzplatz für Kinder in Piding

Bild: Spielplatz Lindenstraße
“Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen” - dieses afrikanische Sprichwort zitierte der Vorsitzende der SPD Piding Roman Niederberger, als er am vergangenen Freitag die Teilnehmer der Spielplatztour des Ortsvereins begrüßte. Sichtbares Zeichen für diese Verantwortung einer Gemeinde sind neben Einrichtungen für Bildung und Betreuung vor allem die Spielplätze, so Niederberger. Trotz widrigen Wetters machte sich eine interessierte Gruppe am Startpunkt der Tour in der Lindenstraße auf den Weg.

SPD-Gemeinderätin Christa Kickner blickte dort zunächst auf die Entstehung des jetzigen Spielplatzes zurück. “Wir hatten in der Lindenstraße einen sehr gut angenommenen großen Spiel- und Bolzplatz, der bei jüngeren und älteren Kindern beliebt war”, führte Christa Kickner aus. Dieser Spielplatz musste vor einigen Jahren dem Pidinger Seniorenheim weichen, woraufhin das jetzige Angebot im Aubereich geschaffen wurde.

Als sehr positiv wurde von den Teilnehmern der über den Spielplatz zu erreichende Weiher vermerkt, der ohne aufwändige Gerätschaften vielfältige Spielmöglichkeiten mit Wasser und Steinen bietet. Der stellvertretende Vorsitzende der SPD Piding Helmut Grünäugl, dessen Tochter Lena die Tour als Testerin und Expertin begleitete, machte zwei Verbesserungsvorschläge: Es soll ein Sonnenschutz für Kinder und Eltern geschaffen werden und ein zusätzliches Angebot für die ganz Kleinen. “Schon mit einer Schaukel für Kleinkinder und einem kleinen Karussell hat man eine Spielmöglichkeit für kleine Geschwister, die ihre größeren Brüder oder Schwestern begleiten”, so Grünäugl.

Als interessante Anregung nahmen die SPD-Gemeinderäte auch den Vorschlag auf, zusätzliche Sitzplätze und einen besseren Zugang für ältere Menschen zu schaffen, um den Bewohnern des gegenüberliegenden Seniorenheims einen Besuch zu erleichtern.

Schon häufiger bemängelt und auch von den Tour-Teilnehmern festgestellt wurde die Beschädigung der Wasserpumpe. “Bei der Gemeinderatssitzung im Juli wurde von der Verwaltung baldige Abhilfe zugesagt “, erklärte Roman Niederberger. Ein schöner Platz mit einem guten Angebot an Spielgeräten, aber vor allem ein Spielplatz für kleinere Kinder und weniger ein Bolzplatz für Jugendliche oder größere Kinder - so lautete das Fazit nach der ersten Station der Tour.

Danach ging es weiter zum Spielplatz am Freizeitzentrum in der Lattenbergstraße. Gut angenommen wird nach den Erfahrungen der Teilnehmer der dort geschaffene Skaterplatz. “Mit dem Weiher sollte etwas passieren”, regte Günter Schaefer an, der die Veralgung und Geruchsentwicklung des kleinen Gewässers ansprach. Er schlug außerdem eine Erweiterung des Freizeitgeländes über den Radweg hinweg vor, um den Charakter eines Erholungsgeländes für Alt und Jung zu stärken.

Die letzte Station der Spielplatztour bildete das Gelände unterhalb der Mauthauser Kirche, auf dem ein neuer Spielplatz entstehen soll. Christa Kickner erinnerte an den Einsatz der SPD im Pidinger Gemeinderat für eine zeitnahe Umsetzung: “Wir brauchen schnell zumindest einen gewissen Ersatz für den sehr populären Spielplatz am Wiesenweg, der dem neuen Kindergarten weichen musste”, stellte die Gemeinderätin fest.

Roman Niederberger präsentierte die derzeitigen Planungen, wobei die Teilnehmer vor allem die vorgesehene Vogelnestschaukel und die geplante Wasserspirale als attraktive Neuerungen begrüßten. Durch die Nähe der Wohnbebauung und auch von Kirche und Friedhof könne hier aber kaum ein Bolzplatz entstehen, auf dem Kinder und Jugendliche sich nach Herzenslust austoben können.

Helmut Grünäugl fasste die Ergebnisse der Tour in einer Forderung zusammen: “Nachdem in den letzten Jahren immer nur Ersatzinvestitionen getätigt wurden, brauchen wir jetzt als wachsende Gemeinde mit mehr Kindern einen zusätzlichen Spiel- und Bolzplatz in Piding. Um für mehr Abwechslung zu sorgen, schlagen wir auch die Weiterentwicklung eines Platzes in der Gemeinde zu einem echten Abenteuerspielplatz vor”, so Grünäugl.

Zum Schluss der Tour bedankte sich Roman Niederberger bei allen Teilnehmern für ihre engagierten Beiträge trotz widriger Witterung und lud bereits jetzt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein zum nächsten Teil der Sommeraktion der SPD Piding: Am Freitag, 31. August 2007 sieht sich die SPD Piding um 16.00 Uhr das Gelände rund um den Pidinger Bahnhof an und stellt mögliche Planungen vor.

Bildunterschrift:
Auf Spielplatztour: Christa Kickner, Günter Schaefer und Helmut Grünäugl (von links nach rechts) besichtigen den Platz an der Lindenstraße



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