10.03.2008

Pidinger Bürgermeisterkandidaten antworten auf Wahlprüfsteine des SPD-Ortsvereins


Fünf Fragen hatte die SPD Piding an die beiden Bürgermeisterkandidaten Christian Kleinert (FWG) und Hannes Holzner (CSU) gestellt, um damit den eigenen Wählerinnen und Wählern eine Entscheidungshilfe für die Stichwahl am 16. März zu geben. Nachdem beide Kandidaten geantwortet haben, stellt der SPD-Ortsvorsitzende Roman Niederberger nun Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede in einer Pressemitteilung heraus.

„Wir freuen uns über die Unterstützung unserer Forderung nach einem Ganztagsschulangebot an der Pidinger Schule durch beiden Kandidaten“, erklärt Roman Niederberger. Nachdem sowohl Hannes Holzner als auch Christian Kleinert für dieses Projekt ihre Unterstützung zugesagt haben, könne man das Thema im neuen Gemeinderat schnell und entschlossen anpacken.

Ein Angebot für die Betreuung von unter 3-jährigen Kindern wollen ebenfalls beide Kandidaten verwirklichen und verwiesen in ihren Antworten auf die neue räumliche Gestaltung von Gemeinde- und Pfarrkindergartens. Bei der freien Jugendarbeit, deren stärkere Förderung eine SPD-Forderung ist, zeigte sich vor allem Hannes Holzner offen für eine bessere finanzielle Unterstützung. Beide Kandidaten wollen die Arbeit der „Rumpelkammer“ besser mit den Angeboten der Pidinger Vereine vernetzen.

Beim Thema kommunale Daseinsvorsorge stellte Christian Kleinert die durch die Betriebsunterstützung durch die Firma Südwasser erzielten Einsparungen heraus; erteilt aber weitergehenden Privatisierungsplänen eine Absage. Hannes Holzner sieht die Betriebsvereinbarung wesentlich kritischer und stellt in seiner Antwort fest, dass nun lediglich seit längerem liegen gebliebene Vorschläge der Klärwärter realisiert worden seien. Er tritt auch für die zusätzliche Einstellung eines Wasserwarts durch die Gemeinde ein. „Die Stärkung der kommunalen Daseinsvorsorge ist uns ein wichtiges Anliegen; deswegen können wir dies nur unterstützen“, erklärte Roman Niederberger dazu.

Beim Thema Verkehrspolitik geht Hannes Holzner kritisch mit der aus seiner Sicht bisher verpassten Chance ins Gericht, im Rahmen der beantragten Dorferneuerung Maßnahmen zur Entlastung vom Durchgangsverkehr umzusetzen und kündigt an, hier als Bürgermeister sofort aktiv zu werden. Christian Kleinert schlägt konkret die Errichtung einer Verkehrsinsel auf der Berchtesgadener Straße an der Kreuzung Lechsenwiese zur Verlangsamung des Verkehrsflusses vor.

„Wir hoffen, dass wir mit diesen Stellungnahmen zu unseren zentralen Wahlkampfthemen den Pidinger Wählerinnen und Wählern eine Orientierung für die Stichwahl am 16. März geben konnten“, erklärt Roman Niederberger. Der neue SPD-Gemeinderat Helmut Grünäugl werde sich aktiv dafür einsetzen, dass den nun gemachten Zusagen auch Taten folgen, so Niederberger. Im Originalton sind die Stellungnahmen von Hannes Holzner und Christian Kleinert auf www.spd-piding.de nachzulesen.






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