06.03.2008

Stichwahl in Piding: SPD stellt Fragen an Bürgermeisterkandidaten

„Bildung und Betreuung, die Sicherung der kommunalen Daseinsvorsorge und eine moderne Verkehrspolitik sind unsere zentralen Anliegen - daran ändert sich auch nach der Gemeinderatswahl nichts“, erklärte der SPD-Ortsvorsitzende Roman Niederberger angesichts der nun anstehenden Stichwahl zwischen den Bürgermeisterkandidaten von CSU und FWG in Piding. „Wir haben uns deswegen schriftlich mit fünf Fragen an beide Kandidaten gewandt und wollen damit unseren Wählerinnen und Wählern bei der Entscheidung am 16. März helfen“, so Niederberger.

Der gemeinsame Bürgermeisterkandidat von SPD und Bündnis 90 / Die Grünen Dr. Bernhard Zimmer hatte am vergangenen Sonntag 12,26 Prozent der Stimmen erreicht und damit für die Stichwahl zwischen Christian Kleinert von der FWG und Hannes Holzner von der CSU gesorgt. Äußerst schmerzhaft für die Pidinger SPD, aber angesichts des sehr guten gemeinsamen Bürgermeisterwahlkampfs erklärbar sei der Verlust eines Gemeinderatsmandats zugunsten der Grünen. „Dass wir relativ knapp sowohl am zweiten SPD-Sitz als auch am vierten Gemeinderatssitz für unsere rot-grüne Listenverbindung vorbei geschrammt sind, ist ein echter Ansporn für die nächste Kommunalwahl“, so Niederberger.

„Mit Helmut Grünäugl bringen wir einen sehr kompetenten und engagierten Mann mit einem guten persönlichen Ergebnis in den Pidinger Gemeinderat“, zeigte sich der SPD-Ortsvorsitzende überzeugt. Als Betriebsleiter bei den Stadtwerken Bad Reichenhall und Diplom-Betriebswirt (FH) sei der 35-jährige Vater von zwei Kindern ein echter Gewinn für die Pidinger Kommunalpolitik.

Helmut Grünäugl bedankte sich bei den bisherigen SPD-Gemeinderäten Christa Kickner und Roman Niederberger für ihr Engagement. „Mit ihrem Einsatz haben sie wichtige Weichenstellungen für unsere Gemeinde geprägt und unter anderem mit dem Antrag auf Einführung der Ganztagsbetreuung einen großen Erfolg für die Familien in Piding erzielt“, so Grünäugl. Darauf wolle man nun aufbauen und stellt deswegen bei den fünf Fragen an die Bürgermeisterkandidaten die Themen Bildung und Betreuung in den Mittelpunkt: ein Ganztagsschulangebot für Piding, hochwertige Betreuungsangebote für jüngere Kinder und stärkere Förderung der freien Jugendarbeit sind zentrale Forderungen der SPD an den nächsten Bürgermeister. Aber auch zur Sicherung der kommunalen Daseinsvorsorge und zu einer modernen Verkehrspolitik sollen die Kandidaten Stellung beziehen.

Nachlesen kann man die Fragen auf der Internetseite des SPD-Ortsvereins www.spd-piding.de, wo auch die Antworten der beiden Bewerber veröffentlicht werden sollen.




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