10.03.2008

Antworten von Hannes Holzner (CSU) auf die Wahlprüfsteine der SPD

1. Auf Antrag der SPD wurde die Einführung der Ganztagsbetreuung an der Pidinger Schule beschlossen, nun setzen wir uns für ein echtes Ganztagsschulangebot ein. Unterstützen Sie diese Forderung?

Ja, ein Ganztagsschulangebot kann ich nur unterstützen, da diese Form von Kinder- und Familienunterstützung durch den Gesellschaftswandel immer mehr in den Vordergrund rückt! Die Ganztagsschule ist im Vergleich zur Ganztagsbetreuung auch für die Gemeinde besser, da der Staat die Personalkosten übernimmt!

2. Die Förderung von Familien und Kindern steht für uns im Mittelpunkt. Wie sorgen Sie für eine optimale Förderung im Kindergarten und ein hochwertiges Betreuungsangebot für Kinder unter drei Jahren?

Die Gemeinde Piding hat mit dem gemeindlichen, dem katholischen und dem integrativen Kindergarten ein gutes Angebot für Kinder ab 3 Jahren. Ich werde mich auch weiterhin für die Beibehaltung der niedrigen und vor allem gleichen Kindergartengebühren einsetzen. Der katholische Kindergarten wird zurzeit neu gebaut und auf den neuesten Stand der Kinderbetreuung gebracht. Die Räume sind so gestaltet, dass jeder Zeit eine Gruppe bis 3 Jahren eingerichtet werden kann! Der gemeindliche Kindergarten wird in diesem Jahr erweitert, wobei auch hier das Raumangebot so gestaltet wird, dass eine Kinderbetreuung bis 3 Jahren Platz findet und auch angeboten werden wird!

3. Wir wollen die hervorragende Arbeit der Pidinger Vereine stärker als bisher durch freie Jugendarbeit ergänzen. Werden Sie sich für eine stärkere Unterstützung und Finanzierung der freien Jugendarbeit einsetzen?

Ja, auch uns ist dieses Thema wichtig! Mit der „Rumpelkammer“ wurde vor einiger Zeit der erste Schritt der „offenen Jugendarbeit“ begonnen. Sie hat sich als fester Bestandteil zur Ergänzung der Vereinsarbeit entwickelt und wird auch finanziell gut unterstützt ( ca. 25.000 Euro/Jahr für Personal ). Mit dem Ausbau der Räumlichkeiten wurde ein weiterer wichtiger Schritt getan. Ich werde mich für eine noch bessere Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Projekten und Vereinen einsetzen und gegebenenfalls auch den finanziellen Rahmen anpassen!

4. Für uns gehören Wasserversorgung, Bauhof und Abwasserentsorgung in die Hand der Gemeinde. Wie wollen Sie langfristig die gemeindlichen Einrichtungen vor einer Privatisierung schützen?

Ich will keine dieser drei Einrichtungen privatisieren, noch teilprivatisieren! Wir haben sehr gut ausgebildetes Personal in diesen Bereichen, dieses praktische Wissen müssen wir mehr in die Entscheidungen einbeziehen! Im Wasserwerk müssen wir dringend einen zweiten Wasserwart einstellen und die hinausgeschobenen Leitungssanierungen durchführen! Die jüngsten Maßnahmen zur Ertüchtigung der Kläranlage wurden von unseren Mitarbeitern schon lange vor der Betriebsunterstützung vorgeschlagen, aber leider von der Gemeinde nicht umgesetzt! Einer fachlichen Unterstützung von Außen in bestimmten Bereichen können und dürfen wir uns aber nicht verwehren.

5. Wie wollen Sie die Pidinger Bürger vom örtlichen und überregionalen Verkehr entlasten und die öffentlichen Verkehrsmittel stärken? Welche Chancen bietet die beantragte Dorferneuerung?

Wir brauchen an der Autobahn und an der B20 endlich einen vernünftigen Lärmschutz und eine Entlastung der B20 durch die Öffnung der B21 für LKW! Diese Forderungen müssen wir wesentlich stärker an die zuständigen Stellen herantragen und gegebenenfalls mit Streikaktionen untermauern!
Mit der Dorferneuerung hätten wir nicht nur die Chance zur schöneren Gestaltung des Ortskerns, sondern auch die Möglichkeit zur Verkehrsberuhigung! Leider wurde der Antrag der CSU und des extra dafür eingerichteten Arbeitskreises vom Rathaus nicht weiter verfolgt und wurde somit zum Scheitern verurteilt! Ich werde dieses Programm sofort wieder aufnehmen und versuchen das Beste aus dieser Situation noch zu machen!
Die Anbindung an den ÖPNV ist in Piding nicht schlecht, soll aber noch mehr ausgebaut und verzahnt werden.






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