21.05.2008

Gemeinsam für den Mindestlohn - SPD Piding unterstützt Volksbegehren

Bild: Mindestlohn SPD Piding
Die SPD Piding unterstützt einhellig das Volksbegehren des Deutschen
Gewerkschaftsbundes für einen gesetzlichen Mindestlohn. Bei der
Jahreshauptversammlung des Ortsvereins beschlossen die Pidinger
Sozialdemokraten einstimmig, in der Gemeinde um Unterschriften für den
Mindestlohn zu werben. Helmut Grünäugl berichtete außerdem aus der ersten
Sitzung des neuen Pidinger Gemeinderats und stellte die ersten Schwerpunkte
seiner Arbeit vor.

In seinem Rechenschaftsbericht blickte der Ortsvorsitzende Roman
Niederberger auf ein Jahr voller Aktivitäten des SPD-Ortsvereins zurück.
Neben dem engagiert geführten Kommunalwahlkampf stellte er besonders die
Ferienaktion 2007 heraus. „Mit den Plakataktionen zu Ferienbeginn und
Schulanfang, der Besichtigung des Bahnhofsgeländes und der Spielplatztour
haben wir schon weit vor der Gemeinderatswahl unsere wichtigsten Themen
Bildung, Familie und Infrastruktur herausgestellt“, so Roman Niederberger.

Nachdem die Versammlung der Kassiererin Annemarie Leirer eine tadellose
Kassenführung bescheinigte, wandte man sich aktuellen Themen der Bundes- und
Kommunalpolitik zu. Der DGB-Kreisvorsitzende Dieter Schaefer stellte das
Volksbegehren vor, mit dem die Gewerkschaften einen gesetzlichen Mindestlohn
durchsetzen wollen. „Auf dem Boden der Bayerischen Verfassung, die explizit
einen Mindestlohn vorsieht, haben wir im Freistaat eine großartige
Gelegenheit, dieses wichtige soziale Anliegen durchzusetzen“, erklärte
Dieter Schaefer. Nach kurzer Diskussion erklärten die Pidinger
Sozialdemokraten mit einem einstimmigen Beschluss ihre Unterstützung des
Volksbegehrens. Die Möglichkeit zur Eintragung für Pidinger Bürger besteht
im Abgeordnetenbüro von Dr. Bärbel Kofler in der Sebastianigasse 2 in
Piding. Nähere Informationen zum Volksbegehren finden sich auf der
Internetseite des Ortsvereins www.spd-piding.de.

Als neu gewähltes Mitglied berichtete Helmut Grünäugl anschließend von der
ersten Sitzung des neuen Pidinger Gemeinderats. Haupt- und Finanzausschuss,
Rechnungsprüfungsausschuss und Schulverband: in diesen drei wichtigen
Gremien ist der SPD-Gemeinderat in den nächsten sechs Jahren vertreten.
„Nachdem die Schwerpunkte unseres Programms für die Kommunalwahl Bildung und
Betreuung waren, ist es besonders wichtig, im Schulverband mitdiskutieren
und entscheiden zu können“, meinte Helmut Grünäugl.

Als ein wichtiges Thema in den nächsten Wochen
und Monaten sieht Helmut Grünäugl die Jugendarbeit. "Auf den Erfolgen, die im letzten
Gemeinderat mit der Einführung der freien Jugendarbeit erzielt werden
konnten, müssen wir jetzt aufbauen: mit den richtigen Konzepten und den
dafür notwendigen Mitteln", stellt der SPD-Gemeinderat dar.

Nach einer engagierten Diskussion über aktuelle Themen aus der Gemeinde
schloss der Ortsvorsitzende Roman Niederberger die Veranstaltung mit dem
Hinweis auf die öffentliche Verleihung der Georg-von-Vollmar-Medaille an
Christa Kickner, die am kommenden Dienstag um 19.30 Uhr im Neuen Pfarrhof
stattfinden wird.

Bild:
Treten gemeinsam für den Mindestlohn ein: der Vorstand der SPD Piding (von links nach rechts: Helmut Grünäugl, Roman Niederberger, Dieter Schaefer, Karin Lindner, Günter Schaefer)




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