20.12.2008

SPD Piding fordert schnelle Lösung für Staufen-Steg - Ortsverein für zügige Sanierung oder Neubau

„Im Interesse der Fußgänger, Radfahrer und vor allem der Kinder brauchen wir eine schnelle Lösung - ob Sanierung oder Neubau. Beim Saalach-Steg stehen Bad Reichenhall und Piding gemeinsam in der Verantwortung“. Diese Forderung des SPD-Gemeinderatsmitglieds Helmut Grünäugl fand bei einer Mitgliederversammlung der Pidinger Sozialdemokraten einhellige Zustimmung. Bei dem vorweihnachtlichen Treffen des Ortsvereins stand die Kommunalpolitik im Mittelpunkt.

Zu Beginn der Veranstaltung berichtete SPD-Ortsvorsitzender Roman Niederberger von der Landesvertreterversammlung der BayernSPD am vergangenen Wochenende in Gunzenhausen, an der er als Delegierter teilgenommen hat „Wir freuen uns sehr darüber, dass Dr. Bärbel Kofler mit Platz 16 eine hervorragende Position auf der Liste für die Bundestagswahl erreicht hat. Sie ist seit Beginn ihrer politischen Tätigkeit unserem Ortsverein und unserer Gemeinde eng verbunden und wird die Pidinger Belange auch weiterhin engagiert in Berlin vertreten“, erklärte Roman Niederberger.

Danach stellte Helmut Grünäugl aktuelle Themen aus dem Gemeinderat dar. Er erinnerte an die Hintergründe der Sperrung des Staufen-Stegs, die seit Mitte November gilt. Das 1956 / 1957 in Stahlbetontechnik errichtete Bauwerk wurde unter Verwendung von Spannstählen erstellt und nicht ausreichend gegen Streusalz abgedichtet. Damit ist der Steg korrosions-anfällig; entsprechende Untersuchungen haben zur Sperrung geführt.

Als unhaltbar bezeichneten in der Diskussion viele Ortsvereinsmitglieder die derzeitigen Zustände. „Gerade im Winter sind Radlfahrer, die aufgrund der Sperrung auf die B 20 auwei-chen, großen Gefahren ausgesetzt“, meinte Petra Braun. In der Diskussion wurde auch an die Bundes- und Landesprogramme erinnert, die zur Zeit zur Konjunkturbelebung in Planung sind: „Vielleicht gibt es da auch eine Möglichkeit, schnell zu einer Finanzierung für die Sanierung oder den Neubau des Stegs zu kommen“, so Roman Niederberger.

Dafür müssten Bad Reichenhall und Piding auf alle Fälle zusammen an einem Strick ziehen, erklärte Helmut Grünäugl. Er kündigte ein gemeinsames Treffen der beiden SPD-Ortsvereine und -Mandatsträger gleich nach den Feiertagen an. „Wir werden im Interesse der Verkehrssicherheit und der vielen Bürgerinnen und Bürger, die diesen Weg über die Saalach immer genutzt haben, auf keinen Fall locker lassen“, kündigten die Pidinger Sozialdemokraten an.




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