20.09.2009

Live aus dem Gemeinderat vom 16.09.2009

Bild: Helmut Grünäugl
Die Sitzung am 16. September stand ganz im Zeichen der Diskussion über den Autobahnausbau. Die Gemeinde Piding muss im Planungsdialog nun zu drei Themen Stellung beziehen. Bei dem wichtigsten davon hat der Gemeinderat nach einer intensiven und kontroversen Debatte mit 13 zu 6 Stimmen für den Vollausbau, also eine Trasse mit dem größtmöglichen Querschnitt von 36 Metern mit sechs Fahrspuren plus zwei Standstreifen gestimmt.

Gemeinsam mit Gemeinderatsmitgliedern aus allen anderen Fraktionen habe ich gegen den Vollausbau und für eine kleinere Lösung gestimmt. Leider konnten wir uns damit nicht durchsetzen. Auch den beschlossenen asymmetrischen Ausbau, der keine gleichmäßig Verbreiterung, sondern einen einseitigen Anbau bei der bestehenden Trasse vorsieht, habe ich abgelehnt.

Gemeinsam mit dem SPD-Ortsverein werde ich mich trotz dieser für mich nicht nachvollziehbaren Entscheidung der Gemeinderatsmehrheit und des Bürgermeisters weiter mit aller Kraft für einen Ausbau einsetzen, der den drei Kriterien der SPD Piding entspricht:
1. möglichst schmal,
2. möglichst viel unterirdisch und
3. möglichst tief.

Etwas erfolgreicher ist die Gemeinderatssitzung bei einem weiteren Verkehrsthema verlaufen. Gemeinsam mit anderen Gemeinderäten habe ich den Antrag eingebracht, zum Ortsteil Inneberg Ortsschilder aufzustellen, um so eine Geschwindigkeitsbeschränkung zu erreichen. Dieser Antrag wurde an das Landratsamt weitergeleitet und hoffentlich bald genehmigt und umgesetzt.






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