23.11.2009

SPD Piding bekennt Farbe: Klares Ja zu Högl-Tunnel

Die SPD Piding bekennt Farbe bei der Diskussion über den Ausbau der Autobahn A 8: bei seiner Jahreshauptversammlung hat sich der Ortsverein einstimmig für den auch von der Gemeinde Anger geforderten Tunnel durch den Högl ausgesprochen. Auch bei den Vorstandswahlen zeigten sich die Pidinger Sozialdemokraten einig: das bisherige Vorstandsteam wurde mit Franz Unterholzner als Neuzugang als stellvertretender Vorsitzender einstimmig bestätigt.

Auf bewegte Monate konnte der Ortsvorsitzende Roman Niederberger in seinem Rechenschaftsbericht zurückblicken. Neben intensiven Wahlkampfaktivitäten, zu denen auch eine große Veranstaltung zur Europawahl im „Albrecht Dürer“ in Piding gehörte, hat der Ortsverein im letzten Jahr auch eine Ortsbegehung an der Autobahn organisiert und die Ganztagsbetreuung in Piding besucht. Die Kassiererin Annemarie Leirer legte in ihrem Bericht dar, dass die Aktivitäten durch Spenden und Mitgliedsbeiträge solide finanziert werden konnten.

Nachdem die Versammlung einhellig die Entlastung des bisherigen Vorstands erteilte, brachten die Neuwahlen eine Ergänzung im Vorstandsteam. Roman Niederberger wurde als Vorsitzender ebenso wie Gemeinderat Helmut Grünäugl als sein Stellvertreter von allen Mitgliedern des Ortsvereins gewählt. Neu im Team ist als weiterer stellvertretender Vorsitzender Franz Unterholzner. Ebenso einstimmig wurden Annemarie Leirer als Kassiererin und Karin Lindner als Schriftführerin wiedergewählt.

Als Beisitzer wurden Willi Wieseler und Dieter Schaefer gewählt. In der Kreisversammlung vertreten zukünftig Helmut Grünäugl, Franz Unterholzner, Roman Niederberger, Petra Braun und Christa Kickner die Pidinger SPD. „Unsere Kriterien für einen Autobahnausbau waren von Anfang an klar: möglichst schmal, möglichst viel unterirdisch und möglichst tief“, eröffnete Helmut Grünäugl den inhaltlichen Teil der Veranstaltung. Die Entscheidung der Gemeinderatsmehrheit für einen Vollausbau kritisierte er scharf: „Es gab keinen Grund, die ursprüngliche Haltung der Gemeinde für einen Ausbau mit zwei Spuren plus Standstreifen aufzugeben“, so der SPD-Gemeinderat.

„Die Entscheidung über den Ausbau wird unsere Gemeinde auf Jahrzehnte hinaus prägen. Deshalb muss man auch höhere Kosten in Kauf nehmen, um eine zukunftsfähige Lösung für Piding zu schaffen“, erklärte Roman Niederberger. Diese Lösung sehen die Pidinger Sozialdemokraten in dem auch von der Gemeinde Anger geforderten Högl-Tunnel. „Nur diese Variante erfüllt unsere Kriterien und entlastet die Bürger unserer Gemeinde nachhaltig von Lärm und Abgasen“, so Helmut Grünäugl.

In der Diskussion sprachen sich auch Christa Kickner und Günter Schaefer massiv für die Tunnel-Lösung aus. Der Tunnel sei die einzige Möglichkeit, den berechtigten Anliegen der unterschiedlichen Bürgerinitiativen in Piding gerecht zu werden und zu einer gemeinsamen Lösung zu kommen. Auch für die Ortsentwicklung würden sich neue Perspektiven eröffnen. „Wir werden in den kommenden Wochen und Monaten auf allen politischen Ebenen aktiv für den Högl-Tunnel werben. Dieses Thema wird unsere politische Arbeit im nächsten Jahr prägen“, kündigte Roman Niederberger zum Schluss der Jahreshauptversammlung an.




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