06.04.2010

Die Zeit läuft uns weg - SPD Piding ruft zu Engagement für Högltunnel auf

Bild: Tunnel
"Wir sind einer gemeinsamen Position zum Autobahnausbau in Piding ein gutes Stück näher gekommen, aber jetzt läuft uns die Zeit davon: die wichtigen Weichenstellung stehen unmittelbar bevor". Dieses Fazit zog der SPD-Gemeinderat Helmut Grünäugl zu der öffentlichen Veranstaltung,
die vor kurzem von dem SPD-Ortsverein Piding unter dem Titel "Der Högltunnel - Letzte Chance für
Piding?" organisiert wurde.

"Die gute Beteiligung und die positive Resonanz nach der Veranstaltung in Gesprächen und über Leserbriefe zeigen, dass es auch in Piding viele Unterstützer des Projekts Högltunnel gibt", führte der Vertreter der SPD im Gemeinderat Piding aus. Als großen Schritt nach vorne wertete Helmut Grünäugl die Tatsache, dass sich bei der Veranstaltung im Gasthof Staufeneck Vertreter beider Pidinger Bürgerinitiativen zum Autobahnausbau dafür ausgesprochen haben, die Planungsvariante Högltunnel weiter zu verfolgen. "Diese Entscheidung steht wohl im Rahmen des nächsten Planungsdialogs an. Deswegen wird die Zeit für eine erfolgreiche Unterstützung dieses Projekts knapp", erklärte er.

"Nicht nur die SPD Piding steht geschlossen hinter dem Höglbasistunnel, sondern auch die KreisSPD unterstützt einhellig diese Variante", erinnerte der Ortsvorsitzende Roman Niederberger. Der Kreisvorstand hatte sich aufgrund des optimalen Schutzes der Bevölkerung vor Lärm und Abgasen einstimmig für den Bau eines Tunnels ausgesprochen und der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Kreistag Hans Metzenleitner dort auch eine entsprechende Resolution eingebracht. "Meiner Kenntnis nach ist die SPD damit die einzige politische Gruppierung in Piding und auf Kreisebene, die sich auf eine Variante zum Autobahnausbau geeinigt hat und diese auch aktiv vertritt", stellte Roman Niederberger fest.

Letztendlich sei es eine politische Entscheidung, ob im Rahmen des nächsten Planungsdialogs zum Ausbau der A 8, der am 20. April stattfinden wird, die Variante Högltunnel weiter im Rennen bleibe, zeigten sich die Pidinger Sozialdemokraten überzeugt. Deswegen sei es wichtig, dass die Freunde des Projekts aus allen politischen Lagern sich jetzt an ihre Vertreter in Gemeinderat, Landtag und Bundestag wenden. Auch über Leserbriefe, E-Mails oder Petitionen lasse sich Druck für den Bau des Tunnels aufbauen.

"Nicht nur für Piding, sondern für die ganze Region bietet sich eine einmalige Chance zur Entlastung der Bürgerinnen und Bürger. Wenn der Bundesverkehrsminister schon den Planungsdialog zum Planungsmonolog macht und per Dekret den 6-streifigen Ausbau mit Standstreifen festlegt, muss man jetzt mit aller Kraft für die optimale Variante streiten", riefen Helmut Grünäugl und Roman Niederberger gemeinsam auf. "Nichts wäre schlimmer, als wenn es in einigen Jahren nach Abschluss des Autobahnausbaus in Piding heißt: "Hätten wir damals 2010 doch nur gemeinsam für die beste Lösung gekämpft...", meinten die Pidinger Sozialdemokraten abschließend.




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