04.02.2014

SPD Piding legt Programm für Wahlen vor

Bild: Schule Kandidaten
Bezahlbarer Wohnraum und Verkehrsentlastung im Mittelpunkt
Die SPD Piding hat einstimmig ihr Programm für die Kommunalwahlen im März beschlossen. Bei einem Ortsvereinstreffen in der AWO-Begegnungsstätte im Haus der Vereine einigten sich die Mitglieder und Gemeinderatskandidaten auf die Ziele, die man unter dem Titel „Gemeinsam stark“ in den nächsten sechs Jahren verfolgen will.

Bürgermeisterkandidat Markus Schlindwein bedankte sich zum Beginn des Treffens bei allen, die sich mit Vorschlägen und Ideen an der Programmarbeit beteiligt hatten. Ebenso wie eine gute Gemeindepolitik lebe auch der Wahlkampf von der offenen Diskussion. Deswegen sei eines seiner Anliegen, das Ortsentwicklungskonzept, an dessen Erstellung sich viele Bürgerinnen und Bürger aktiv beteiligt haben, aus der Schublade zu holen und zur Grundlage einer nachhaltigen Gemeindentwicklung zu machen. „Transparenz, Information und Bürgerbeteiligung von Anfang an können viel Ärger vermeiden“, zeigte sich der 42-jährige Versicherungsmakler überzeugt.

Gemeinderat Helmut Grünäugl stellte die verkehrspolitischen Forderungen heraus. „Wir brauchen eine Planung, die bei allen Bürgerinnen und Bürger in Piding für eine Entlastung sorgt“, forderte er. Mit der derzeitigen Planung für den Autobahnausbau sei dies auf keinen Fall gegeben. Auch für die Anwohner der Bundesstraße müsse man Wege finden, um sie von Lärm und Abgasen zu entlasten, ergänzte Gemeinderatskandidat Michael Leirer. Einen Schwerpunkt in der Verkehrspolitik setzen die SPD-Bewerber bei den öffentlichen Verkehrsmitteln, die mit einem verbesserten Takt und einem Pidinger Bahnhof als Knotenpunkt für Bus und Bahn attraktiver werden sollen.

Dieter Schaefer, der auf Listenplatz 3 antritt, stellte die sozialen Aspekte des Programms heraus. „Steigende Mieten und Nebenkosten sind für viele Menschen in Piding zu einer Belastung geworden“, so der DGB-Kreisvorsitzende. Deswegen sei es auch Aufgabe der Gemeinde, sich für guten und bezahlbaren Wohnraum einzusetzen. Mit den erfolgreichen Wohnungsbaugenossenschaften habe man in der Region kompetente Ansprechpartner für ein solches Vorhaben.

Nach einer intensiven Diskussion stimmten die Kandidaten und Ortsvereinsmitglieder einstimmig für das Programm, das ab sofort auch auf www.spd-piding.de nachzulesen ist. Der SPD-Wahlkampf werde auf die Inhalte konzentriert sein und möglichst viele Bürgerinnen und Bürger direkt ansprechen, kündigte zum Ende des Treffens der Ortsvorsitzende Roman Niederberger an.




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