05.03.2014

SPD Piding besichtigte Lärmschutzwall in Feldkirchen

Bild: Lärmschutz Feldkirchen
Markus Schlindwein und Gemeinderatskandidaten informierten sich
Eine nachhaltige Entlastung von Lärm und Abgasen für die Anwohner der Bundesstraße B 20: diese Forderung erhebt die SPD Piding gemeinsam mit ihrem Bürgermeisterkandidaten Markus Schlindwein in ihrem Programm für die Kommunalwahlen. Um sich vor Ort ein Bild darüber zu machen, wie ein solcher Schutz aussehen könnte, besuchten die Pidinger SPD-Kandidatinnen und –Kandidaten vor kurzem den Lärmschutzwall in Feldkirchen und ließen sich von dem Ainringer Gemeinderat Günter Ufertinger und seinem ehemaligen Kollegen Fritz Lorber die genaueren Details zu dem Bauwerk erläutern. In seiner Begrüßung bedankte sich der Pidinger SPD-Ortsvorsitzende Roman Niederberger bei den Ainringer Sozialdemokraten für die Bereitschaft, die Überlegungen zu den umgesetzten Lärmschutzmaßnahmen näher darzulegen.

Die unterschiedliche Gestaltung der Lärmschutzelemente mit Erdwällen, Stein, Beton und Glas sei keine besondere Absicht gewesen, so Fritz Lorber. Der von der Gemeinde mit 150.000 € finanzierte Teil sei mit Vulkanstein auf einem niedrigeren Erdwall gestaltet worden, um den Flächenverbrauch bei gleichzeitig optimalem Schutz vor Lärm zu reduzieren. Die verbleibenden Betonfronten im privat finanzierten Teil sollen wie bereits teilweise umgesetzt mit Holz verkleidet werden und so insgesamt für eine angenehmere optische Erscheinung sorgen.

Bürgermeisterkandidat Markus Schlindwein fragte die Ainringer Kollegen nach dem Grad des durch die Maßnahme realisierten Lärmschutzes. Es würden insgesamt 15 Dezibel abgehalten, erklärte Fritz Lorber. Ausschlaggebend dafür sei auch die Gestaltung mit porösem Vulkanstein. „Der an der Vorderseite verwendete dunkle Stein hält aufgrund seiner Beschaffenheit Schall besonders gut ab“, machte er deutlich.

„Wer einen effektiven Lärmschutz an der Bundesstraße will, muss auch für konsequente Lösungen eintreten“, erklärte der Pidinger SPD-Gemeinderat Helmut Grünäugl bei dem Gespräch in Feldkirchen. Deswegen habe er sich von Anfang an bei den Pidinger Planungen im Bereich Heurungstraße für einen durchgehenden Lärmschutz stark gemacht. Ohne eine unterbrechungsfreie Realisierung wäre auch in Feldkirchen ein solches Projekt nicht möglich gewesen, pflichtete ihm Günter Ufertinger bei.

Sicher könne man über die optische Gestaltung immer streiten, meinte Markus Schlindwein zum Abschluss des Gesprächs. Im Mittelpunkt müsse aber auf alle Fälle ein effektiver Schutz der Anwohner vor den Belastungen der sehr stark befahrenen Bundesstraße stehen. „Deswegen werden wir uns weiter umfassend über Möglichkeiten und Wege informieren, wie sich ein solcher Schutz am besten realisieren lässt“.

Foto: Die SPD Piding zu Besuch in Feldkirchen (von links nach rechts):
Roman Niederberger (Vorsitzender SPD Piding), Sabine Niesel (SPD Piding), Matthias Pinkert (Gemeinderatskandidat SPD Piding), Heinz Dieter Engel (Gemeinderatskandidat SPD Ainring), Helmut Grünäugl (SPD-Gemeinderat Piding), Dieter Schaefer (Gemeinderatskandidat SPD Piding), Markus Schlindwein (Bürgermeisterkandidat SPD Piding), Wilhelm Schindler (Gemeinderatskandidat SPD Piding), Günter Ufertinger (SPD-Gemeinderat Ainring), Maria Schindler (SPD-Piding).


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