12.03.2014

Lebhafte Diskussion bei Wahlkampfveranstaltung der SPD Piding

Bild: Veranstaltung Dürer_2014
Markus Schlindwein und Gemeinderatskandidaten im Gespräch
Eine lebhafte Diskussion über Gemeindeentwicklung, Wohnraum und Umweltthemen prägte die zentrale Wahlkampfveranstaltung der SPD Piding, zu der sie vor kurzem in den Gasthof „Albrecht Dürer“ eingeladen hatte. Bürgermeisterkandidat Markus Schlindwein stellte sich und seine politischen Inhalte vor und ging gemeinsam mit den Bewerberinnen und Bewerbern für den Gemeinderat auf die Fragen der Veranstaltungsteilnehmer ein.

Zu Beginn der Veranstaltung stellte der Ortsvorsitzende Roman Niederberger kurz die acht Frauen und zwölf Männer vor, die sich auf der Liste der SPD für den Gemeinderat bewerben. „Unsere Bewerber kommen aus allen beruflichen und gesellschaftlichen Bereichen und aus allen Teilen unserer Gemeinde und bringen deswegen eine große Bandbreite an Ideen ein“, stellte er zufrieden fest. Bürgermeisterkandidat Markus Schlindwein ging in seiner Vorstellung vor allem auf Themen ein, auf die er bei seinen Hausbesuchen angesprochen wurde: bezahlbarer Wohnraum, gute Betreuungsangebote besonders für allein erziehende Eltern und eine nachhaltige Gemeindeentwicklung.

In der Diskussion wurde zunächst der Ausbau der Autobahn A 8 angesprochen. Markus Schlindwein betonte gemeinsam mit SPD-Gemeinderat Helmut Grünäugl nochmals die Unterstützung für den Högltunnel als beste Lösung für alle vom Ausbau betroffenen Gemeinden, zu dessen Finanzierung und Streckenführung es dann mehrere Fragen gab. Als Gast meldete sich der Vorsitzende der SPD Anger Günter Wolf zu Wort, der umfassend über den aktuellen Stand der Dinge Auskunft gab.

Als Wohngemeinde und gleichzeitig als Gewerbestandort und Tourismusort attraktiv zu sein: wie schwierig diese Zielsetzung zu verwirklichen ist, zeigte sich bei den anschließenden kritische Fragen nach der zukünftigen Ortsentwicklung. SPD-Gemeinderatskandidat Dieter Schaefer betonte die Bedeutung von anständig bezahlten und wohnortnahen Arbeitsplätzen. Einig war er sich mit Markus Schlindwein darüber, dass das Ortsentwicklungskonzept eine wesentliche Grundlage für die weiteren Planungen bilden sollte. Eine nachhaltige Planung soll helfen, der Spekulation den Boden zu entziehen und zugleich heimischen und interessanten überregionalen Betrieben eine Chance zu geben.

Aus Sicht der Gemeindefinanzen komme es aber nicht nur auf die Gewerbesteuer an, sondern immer mehr auch auf den Anteil der Einkommensteuer, den man nur als Gemeinde mit hoher Wohnqualität sichern könne, zeigte sich der SPD-Bürgermeisterkandidat überzeugt. Damit Wohnen in Piding trotzdem nicht zum Luxus wird, will er auch neue Wege im Wohnungsbau gehen und mit den heimischen Wohnbaugenossenschaften bezahlbare Angebote besonders für heimische Familien schaffen.

Mehrere Themen aus dem Bereich Umwelt wurden noch zum Schluss der Veranstaltung angesprochen: mögliche Maßnahmen zur Renaturierung von Bach- und Flussläufen in der Gemeinde und die Eindämmung des Flächenverbrauchs spielten in der Diskussion noch eine wichtige Rolle. Zum Abschluss der Veranstaltung bedankte sich Roman Niederberger bei allen Teilnehmern für die intensive Aussprache und rief noch einmal dazu auf, am 16. März vom Wahlrecht Gebrauch zu machen.

Foto: Der SPD-Bürgermeisterkandidat Markus Schlindwein mit den SPD-Bewerbern für den Gemeinderat (von links nach rechts):
Josephine Wernike, Markus Schlindwein, Karin Wieseler, Karin Lindner, Wilhelm Wieseler, Matthias Pinkert, Dr. Wolfgang Lindner, Roman Niederberger, Helmut Grünäugl, Dieter Schaefer, Michael Leirer




Bürgermeisterkandidat Bürgermeisterwahl Markus Schlindwein Helmut Grünäugl Gemeinderatswahl Roman Niederberger 

zurück