SPD Piding will für mehr Bewegung in der Gemeindepolitik sorgen

30. Dezember 2019

In den nächsten sechs Jahren soll in Piding deutlich mehr vorwärts gehen: dieses Ziel haben sich die Pidinger Sozialdemokraten bei einem Vorbereitungstreffen für die Kommunalwahl im nächsten Jahr gesetzt. Feuerwehrhaus, Rathaus, Neugestaltung des Bahnhofs, ein neuer Kindergarten und mehr gute und bezahlbare Wohnungen – bei all diesen Projekten soll es in der neuen Wahlperiode schneller vorangehen.

SPD Piding Bewegung
Die SPD Piding will für mehr Bewegung in der Gemeindepolitik sorgen (von links nach rechts): Helmut Grünäugl, Michael Leirer, Karin Wieseler, Roman Niederberger, Dieter Schaefer

Der SPD-Ortsvorsitzende Dieter Schaefer bedankte sich in seiner Begrüßung im „Haus der Vereine“ bei den beiden Gemeinderäten Helmut Grünäugl und Markus Schlindwein für ihr stetiges Engagement. Trotzdem habe man bei einer Reihe von Themen kaum Fortschritte machen können. Der Vorsitzende der SPD Piding erinnerte an die Forderung im letzten Kommunalwahlprogramm nach einem Sozialbüro für Piding und nach einer Neugestaltung des Pidinger Bahnhofs als Drehscheibe für die öffentlichen Verkehrsmittel.

„Es ist wichtig, dass vor einer Entscheidung sowohl im Gemeinderat als auch in der Bevölkerung umfassend über wichtige Themen diskutiert wird. Aber danach muss es eben auch klare Entscheidungen geben, die zügig umgesetzt werden“, zeigte sich Markus Schlindwein überzeugt. Daran habe es in den letzten Jahren oft gefehlt, weswegen er die deswegen entstehende Ungeduld und Kritik auch verstehen könne, so der SPD-Gemeinderat.

„Es kommt darauf an, dass wir für unsere Themen im neuen Gemeinderat nicht nur Mehrheiten finden, sondern auch die Umsetzung aktiv begleiten und vorantreiben“, machte Michael Leirer deutlich. Mit der Entscheidung für eine zusätzliche Beteiligung am Wohnbauwerk habe man im Gemeinderat zwar eine wichtige Weichenstellung getroffen. In den nächsten Jahren komme es aber darauf an, auch mit innovativen Ideen genügend Raum und Möglichkeiten zu finden, um besonders für Familien gute und bezahlbare Wohnungen schaffen zu können.

„Mir ist wichtig, dass wir bei der Gemeinderatswahl als SPD neuen Kräften eine Chance geben, für die Gemeinde anzupacken“, ergänzte Helmut Grünäugl. Der Dezember werde noch aktiv genutzt, um engagierte Frauen und Männer für die Liste der SPD zu gewinnen. „Wir werden im neuen Jahr mit einer Reihe von neuen Kandidatinnen und Kandidaten und mit frischem Schwung an den Start gehen“, machte er deutlich. Eine wichtige Rolle werde im neuen Kommunalwahlprogramm der SPD Piding auch das hochaktuelle Thema Klimaschutz spielen, ergänzte Kreisrat Roman Niederberger. Auf der Grundlage des Energienutzungsplans des Landkreises, des Ortsentwicklungskonzepts und neuen Ideen wolle man viele Einzelmaßnahmen zu einer Strategie bündeln, um beim Klimaschutz in der Gemeinde voran zu kommen.

Dazu gehöre auf alle Fälle auch eine nachhaltige Form der Mobilität, fügte Matthias Pinkert an. Mit einer modernen Abstellanlage für Fahrräder am Bahnhof, einer Einbindung der Gemeinde in ein überörtliches Netz von schnellen Radwegen und mit Maßnahmen für eine fußgängerfreundliche Gemeinde könne man vor Ort einiges bewegen. Zum Abschluss des Treffen einigten sich die SPD-Miglieder auf einstimmig einen Programmentwurf, den sie bei der Aufstellungskonferenz für die Gemeinderatswahl dann abschließend gemeinsam mit den Kandidatinnen und Kandidaten beschließen wollen. Ab sofort ist der Entwurf auch im Internet unter www.spd-piding.de nachzulesen.

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